T H E M E N 




Antenne - wichtig für störungsfreien Empfang

 
Jörg-Peter Jost,
Hess. Rundfunk und Leiter der
Arbeitsgruppe
DVB-T der
Deutschen
TV-Plattform
Trotz ausgeklügelter Digitaltechnik treten in Einzelfällen auch bei DVB-T in der Praxis Em-pfangsprobleme auf . So kann z.B. in manchen Situationen nur ein Teil der in dieser Region angebotenen Programme gesehen werden.
Fast immer ist in diesen Fällen die Antenne
die Ursache, sei es, dass sie für die an dem jeweiligen Ort gegebene Empfangssituation grundsätzlich nicht geeignet ist, dass sie falsch aufgestellt oder angebracht ist oder sei es, dass es sich schlicht um ein qualitativ minder-wertiges Billigmodell handelt.

Häufig kann der Zuschauer hier selbst Abhilfe schaffen, z.B. indem er - je nach individueller Situation - die Antenne anders ausrichtet oder anders platziert (Zimmerantennen möglichst
in Fensternähe!), indem er eventuell eine "aktive" Antenne ver-wendet oder deren Verstärkung anders einstellt, indem er ein besser abgeschirmtes Verbindungskabel verwendet oder ... indem er seine Billigantenne gegen ein qualitativ besseres Modell austauscht.


  
Fenster- oder
Dachantenne
Antenne für Mobilempfang
Beispiel für eine
Aktive Antenne,
ausgelegt für hori-zontale Polarisation

Untersuchungen des Hessischen Rundfuks haben nämlich ergeben, dass gerade bei Zimmerantennen die ganz einfachen Billigmodelle oftmals ungenügende Signalqualität liefern.

Um hier dem Verbraucher eine Hilfestellung an Hand zu geben,
hat die Arbeitsgruppe DVB-T der TV-Plattform in enger Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten und der Antennenindustrie Mindestanforderungen ähnlich denen für die Empfangsgeräte auch für Antennen entwickelt.
Antennen, die diese Mindestanforderungen erfüllen, können jetzt ebenfalls ein "Qualitätszeichen" bekommen, das dem Händler wie auch dem Käufer als Orientierungshilfe dienen soll.



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